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HENARA WISSEN / GLOSSAR

Heilmittelverordnung: Bedeutung und Prüfung

Was die Verordnung auslöst und wo du die geltenden Regeln findest.

Eine Heilmittelverordnung ist die Grundlage für eine verordnete therapeutische Leistung im jeweiligen Versorgungssystem. Im GKV-Bereich legen die geltenden Heilmittel-Richtlinien und Verträge fest, welche Angaben, Leistungen und Abläufe für den konkreten Fall maßgeblich sind.

Was steht auf der Verordnung?

Für die vertragsärztliche Versorgung enthält die Verordnung Angaben zur versicherten Person, zum medizinischen Anlass und zur vorgesehenen Heilmittelbehandlung. Welche Felder zwingend sind und wie Fehler korrigiert werden dürfen, hängt vom Heilmittelbereich und dem geltenden Vertrag ab. Eine Praxis sollte die Verordnung deshalb vor Behandlungsbeginn anhand der passenden Regel prüfen. Der Glossarbeitrag zu Muster 13 erklärt den Vordruck. Die interaktive HENARA-Ansicht von Muster 13 zeigt die Formularfelder beispielhaft; verbindlich bleiben die aktuellen Regelungen.

Wie unterscheidet sie sich von anderen Formularen?

Die Blankoverordnung ist eine besondere Form mit vertraglich erweiterter therapeutischer Verantwortung. Muster 56 betrifft dagegen Rehasport und Funktionstraining im GKV-Bereich; es ist keine klassische Heilmittelverordnung.

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Redaktioneller Stand: 28.09.2026. Quellen: G-BA: Heilmittel-Richtlinie, GKV-Heilmittel: Verträge.

Für konkrete Verordnungen, Anerkennungen und Abrechnungen gelten die jeweils aktuellen Regeln des zuständigen Bereichs und Trägers.