Arbeitsplatz in einer Therapiepraxis mit Laptop, Tablet und Planungsunterlagen

Stand der Quellenprüfung: September 2026.

Eine neue Therapiepraxis braucht einen verlässlichen Ablauf von Termin und Patientenaufnahme bis zu Dokumentation und Abrechnung. Welche Software passt, hängt von Heilmittelbereich, Leistungen, Team und Abrechnungsweg ab. Beschreibe zuerst drei typische Fälle deiner geplanten Praxis und prüfe, ob ein Anbieter sie vollständig abbilden kann.

Wann solltest du die Software auswählen?

Plane ausreichend Zeit für Einrichtung, Stammdaten, Geräte, Schulung und einen Testfall vor dem ersten Patienten ein. Frage konkret, welche Daten du vorbereiten musst, wer die Einrichtung übernimmt und wie eine Datenübernahme bei einer Praxisübernahme funktioniert. Die Grenzen einer Übernahme gehören schriftlich festgehalten.

Welche Funktionen müssen beim Praxisstart funktionieren?

Für viele Praxen gehören Patienten- und Terminverwaltung, Verordnungen, Behandlungsdokumentation, Leistungsbestätigung und Abrechnung zum Kernprozess. Die konkrete Ausgestaltung hängt von deinen Leistungen ab. Für GKV-Heilmittel sind die Heilmittel-Richtlinie und der passende §-125-Vertrag maßgebliche Prüfquellen. Sie schreiben keinen bestimmten Softwareanbieter vor. Kläre die formalen Startbedingungen im Zulassungsbeitrag.

Was ist hilfreich, aber nicht immer am ersten Tag nötig?

Online-Terminbuchung, mobile Nutzung, Warteliste, Dokumentenablage und Buchhaltungsanbindungen können sinnvoll sein. Priorisiere sie anhand deiner Arbeitsweise. Bei Hausbesuchen sind mobile Abläufe besonders zu prüfen; bei einer Einzelpraxis können komplexe Rollenmodelle warten. Trenne Grundfunktionen, Zusatzmodule und spätere Wünsche für einen fairen Kostenvergleich.

Wie vergleichst du Anbieter sinnvoll?

Bitte um eine Vorführung mit deinem Heilmittelbereich: Patient aufnehmen, Termin vergeben, Verordnung erfassen, Behandlung dokumentieren, Bestätigung abbilden und Abrechnung vorbereiten. Prüfe dabei:

  1. Welche Schritte deckt das System ab und wo entsteht Handarbeit?
  2. Wie werden Verordnungsangaben geprüft und Korrekturen dokumentiert?
  3. Wie funktionieren eigene Abrechnung und die Übergabe an einen Dienstleister?
  4. Wer richtet das System ein, schult das Team und hilft nach dem Start?
  5. Was kosten Grundumfang, Module, Einrichtung, Schulung und Betrieb?
  6. Welche Daten lassen sich später exportieren?

Halte die Antworten schriftlich fest. Die Gesamtkosten gehören in den Kapitalbedarfsplan und in den Businessplan.

Welche Rolle können HENARA-Angebote spielen?

SMART.VO unterstützt unter anderem Termine, Patienten, Verordnungen, Dokumentation und Abrechnungsprozesse. Ob die Lösung zu deinem Start passt, solltest du anhand deiner Testfälle prüfen. Das HENARA Abrechnungszentrum ist eine getrennte Dienstleistung und kann auch ohne SMART.VO genutzt werden. Ein allgemeines Gründerpaket oder automatische Kombination ist nicht beschlossen.

Für die konkrete Prüfung von SMART.VO findest du in HENARA.HELP Anleitungen zu den Systemanforderungen für einen Praxisrechner und zu den ersten Schritten in SMART.VO. Die Anleitungen behandeln Einrichtung und Bedienung; die Anforderungen an Zulassung und Abrechnung prüfst du anhand der aktuellen Verträge.

Praktischer Schluss: Schreibe deine drei wichtigsten Fälle auf und lass sie dir vollständig zeigen. Erst danach vergleichst du Funktionen und Gesamtkosten. Den gesamten Weg ordnet der Gründer-Hub ein.

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Welche Praxissoftware passt zu deinem Start?

In 20 Minuten gehen wir deine Fragen mit dir durch: Punkt für Punkt, mit klarer Ansage, was davon Henara übernimmt. Wir rechnen Verordnungen ab, die in SMART.VO gepflegt wurden, und auch konventionell ohne Software.

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